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Computerspiele Museum

Das Computerspiele Museum Berlin musste seine Dauerausstellung leider Ende 2000 schließen, da die Räumlichkeiten einfach nicht mehr ausreichten. Seitdem ist eine Neueröffnung geplant. Das Museum ist nun aber unter anderem mit der Wanderausstellung “pong.mythos” unterwegs (zuletzt vom 17.08.2007 – 16.09.2007 in Bern) und plant/gestaltet viele andere Ausstellungen in Deutschland. Es war bereits selbst oder als Kooperationspatner für 30 nationale und internationale Ausstellungsprojekte verantwortlich.

pong.mythos

 

pong.mythos

 

public play Leipzig

Hier nun der Link zum Computerspiele Museum:

 http://www.computerspielemuseum.de

“Game On” vs. “Play”

Im Jahr 2002 fanden zwei Ausstellungen zum Thema Computerspiel statt, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Die “Game On” in London und die “Play” in Rom. Die “Game On” zeigte vor allem die Geschichte des PC Spiels und es ging vorrangig darum, die ca. 150 Spiele in 15 Sälen selbst auszuprobieren. Game On

Die “Play” hingegen setzte auf eine distanziertere Präsentation der Spiele und bot einen umfangreichen didaktischen Apparat an. Während die “Game On” mit dem Slogan: “Play 150 games for free” warb, präsentierte sich die “Play” vielmehr als Ausstellung im klassischen Sinne. Wie ein Besucher einer Gemäldeausstellung schritt er von einer Leinwand zur nächsten, um die von über 50 Video-Projektoren gezeigten Spiel-Filme zu betrachten.

 

 Play

Die “Game On” wurde in vielerlei Hinsicht kritisiert: kommerzielle Spiele blieben weitestgehend unkommentiert und es wurde die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt ignoriert. Außerdem merkte man wohl, dass mit Lucien King ein ehemaliger Videospielproduzent am Werke war, der sich eher für Konsolentypen und Chipgeschwindigkeiten interessiert, aber nicht für Videospiele als soziokulturelles Phänomen.

Ein besonderer Schwerpunkt war bei der “Game On” der Musik in Videospielen gewidmet. Dass der Musik in Videospielen eine immer wichtigere Rolle einnahm, unterstreicht die Wichtigkeit von Games als Kulturgüter und zeigt die enge Verzahnung von Vdoespielen und anderer Bereiche populärer Kultur. Als Bespiel hierfür gilt das futuristische Rennspiel “Wipe Out”, zu dem Musiker wie die Chemical Brothers, The Prodigy und Orbital ihre Musik beisteuerten. Die Opening Sequence von Wipe Out 2097 könnt ihr Euch unter folgendem Link ansehen:

http://de.youtube.com/watch?v=e5nfFE5WVVw